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#8 Vom Abenteuer zurück in den Alltag

Lang, lang ist`s her....

doch jetzt endlich melden wir uns zurück. Die letzten Wochen ist bei uns sehr viel passiert. Soviel, dass eine detaillierte Aufzählung aller Ereignisse wohl den Rahmen sprengen würde. Daher nehmen wir diesmal etwas Abstand von einer ausführlichen Beschreibung der Einzelnen Tage, und werden es euch alles in gestraffter Fassung und mit vielen Bildern präsentieren. Ready? Let`s go!

Nachdem wir am Montag (den 23.06) noch einen entspannten Tag an unserem kleinen ruhigen Plätzchen machten, begaben wir uns am Dienstag, nach einem sehr leckeren Frühstück mit einem wundervollen Ausblick, wieder auf den Weg unsere Reise fortzusetzen. Nächstes größeres Etappenziel: Adelaide. 


Vorher ging es spontan noch nach Port Augusta. Nachdem wir uns dort von einem ehemaligen Einheimischen ein paar Tipps zu den Must-Sees geben lassen haben (seine Vorschläge u.a. eine Tomatenfarm, wenig Begeisterung unsererseits dafür), entschieden wir uns für eine Wanderung durch den Botanischen Garten mit Besichtigung der Red Cliffs. Was soll man sagen, dass war eine bessere Entscheidung als Tomaten beim Wachsen zuzuschauen. Nach der "anstrengenden" Wanderung folgte Abkühlung am Strand. 




Anschließend brachen wir zu unserem Nachtlager auf, es stellte sich dann alsbald als das Beste Lager auf der ganzen Reise heraus. Doch schaut es euch selbst an:





Mittwoch stand Adelaide dann auf dem Plan, vorher fanden wir noch einen pinken See, der bestimmt aus erklärbaren Gründen diese Farbe aufwies, auf die wir hier aber nicht eingehen wollen, schließlich sind wir keine Geologen haha. 


Zu unserer 2. Millionenstadt Australiens können wir folgendes sagen: es ist sehr trubelig, und dennoch durch seine Innenstadt mit unzähligen alten, majestätischen und vor allem wunderschönen Häusern definitiv ein Besuch wert. 

Wir hatten uns Fahrräder für die Erkundung ausgeliehen, damit hatten wir einige Sehenswürdigkeiten relativ flott abgearbeitet. Dann stand noch der Markt auf dem Plan, dieser war wie man es aus dem Film kennt. Nur nicht so überlaufen (zum Glück).



Mein (FH7) persönliches Highlight war aber unser 2. Stadtfortbewegungsmittel: E-Scooter. Relativ günstig (25 Cent pro Minute), keine gewaltigen Geschwindigkeiten (ca. 18 kmh max), aber dafür doch sehr spassig. Hätte ich nicht erwartet, daher unser Fazit zu diesen kleinen Dingern: 

4 Daumen hoch, hier sehen Sie schon mal 2 
Nächster Stopp: Robe (aufgrund von Empfehlungen). Wahnsinnige 1.500 Menschen leben in diesem kleinen malerischen Dörfchen. In den Straßen reihen sich die Villen aneinander, am Hafen die Yachten. Highlights: die alten Gefängnismäuerchen und natürlich der Ozean.  






Nächste Zwischenstopp: Cape Northumberland. Nachts hat uns der Leuchtturm wachgehalten, tagsüber die gigantische Aussicht:





Es folgt: der Start der legendären Great Ocean Road (auch bekannt durch Monopoly). Schnell mussten wir erkennen, dass einsame Strände und menschenleere Felsvorsprünge hier nicht auffindbar sind. Massen von Touristen tummeln sich an den berühmten Sehenswürdigkeiten, ganz vorn dabei die 12 Apostels. Vorher wurde noch fix die Kamera eingestellt, damit die bestmöglichen Bilder geschossen werden, schlussendlich haben wir dann aber doch alle Bilder mit dem Handy gemacht. Resultate? Seht ihr hier: 








Nachdem wir dann also die letzten Tage immer am Ozean verbracht hatten, war uns mal nach was Neuem zumute. Abwechslung war schnell gefunden, ein Parkplatz direkt im Dschungel mit dazugehörigem Wasserfall. Und wieder mal ein paar Einblicke:







Und dann erreichten wir schließlich unser Ziel (leider). Seitdem ist wieder Ruhe bei uns eingekehrt, der Alltag nimmt uns langsam auf. Für Sarah heisst das auf Kinder aufpassen und das Haus in Schuss halten, für Flo bedeutet das zur Zeit noch gammeln und die Augen und Ohren nach einem Job offen halten. Alles in Allem sind wir froh jetzt hier zu sein, und sind gespannt, was die nächsten Wochen mit sich bringen. Allerdings sind im gleichen Zuge aber auch die spannenden Zeiten hier im Blog (erstmal) vorbei, da man in einer Kleinstadt nicht so viel wie auf einem 4.500 km langem Trip erlebt. Und das ist vielleicht auch gar nicht schlecht so... ;-) 

Abschließend möchten wir euch noch einen Versuch von uns präsentieren, etwas Deutsche Küche hier in Down Under auf den Tisch zu bringen: das erste richtige Brot für uns seit Mitte August, sowie ein (bzw. eher 3) ordentlicher Pflaumen-Krümel-Kuchen. Weltklasse, dass kann man dazu nur sagen!



Es grüßen die am Ziel angekommen Aussies, 

Sarah & Flo 


    

Kommentare

  1. Endlich wieder ein Lebenszeichen, aber ich verstehe, dass die Lust zum Schreiben manchmal fehlt.
    Ich hoffe, Ihr habt Euch langsam eingelebt und kommt mit der Familie gut klar.
    Ich umarme Euch.
    LG Oma

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