Direkt zum Hauptbereich

#21 Unsere letzte Zeit in Ocean Grove


Mit unserer Rückkehr in Ocean Grove ist auch unsere letzte Zeit dort angebrochen (zumindest dachten wir so). 4 Wochen waren es noch, bis wir unsere geliebte australische Familie zurück lassen würden. Der Alltag trat wieder ein und so verging die Zeit wie im Flug.

Im Zeitraum vom 06.03. bis zum 09.03. machten wir noch einen letzten gemeinsamen Campingausflug. 
Es ging nach Apollo Bay. 
Dort hatten wir einen schönen Campingplatz direkt am Fluss. 
Sim und Flo haben über die Tage größtenteils mit Angeln verbracht. Auch wenn sie (mal wieder) nicht erfolgreich waren, ist ihnen die gute Laune nie verflogen. 
Ansonsten verbrachten wir unsere Tage damit, in die Stadt zu laufen (inklusive Süßigkeitenladen für die kleinen Männer und Wettbüro für die grossen Männer), einen absolut überragenden Wasserfall 
zu besuchen, zu Spielen und Geocaches zu finden (ein Spass für die ganze Familie - besonders vom Fahrrad aus). 

Hier das Video zu besagtem Wasserfall, einige Bilder findet ihr weiter unten. 

Trotz dessen, dass es kalt war und wir kein Feuer machen durften, hatten wir sehr viel Spass. Ein sehr intensives und schönes Wochenende, durch welches uns die 6 (Sim, Jade, Jackie, Lachie, Albie und natürlich Harry) noch mehr ans Herz gewachsen sind. 











































































Am Mittwoch den 11.03. war Albies 3. Geburtstag. Gemeinsam mit vielen Verwandten haben wir am Nachmittag/Abend ein bisschen zusammen gefeiert. Sarah hatte für den kleinen Dino-Fan eine passende Torte gebacken. An diesem Tag trafen auch schon die neuen Au pairs ein (schade). Ein ziemlich komisches Gefühl. An diesem Abend zogen wir nach Barwon Heads zu den Grosseltern, und gaben somit unser kleines Häuschen weiter. 




Am Donnerstag stand dann schon die nächste grosse und aufregende Sache an. Sarah stürzte sich aus einem Flugzeug. Oder nicht ganz so drastisch formuliert: sie machte einen Fallschirmsprung , oder wie man hier sagt, sie ging skydiven. Vor dem Sprung waren Anspannung und Aufregung riesig (natürlich war auch ein bisschen Angst dabei) aber um so groesser war danach die Freude. „Ein wirklich atemberaubendes Erlebnis, jederzeit wieder!“




Wieder erfolgreich zurueck auf dem Boden der Tatsachen

Und dann war er auch schon gekommen, unser letzter Abend mit der Collier-Familie.  Dazu hatten wir alle zu einer kleinen Abschiedsfeier eingeladen. Es gab selbstgemachte Pizza aus dem Pizzaofen. Als Überraschung hatten wir einen Film zusammengeschnitten mit allen Bildern und Videos die die letzten Monate, die wir zusammen verbracht haben, zustande gekommen sind. Das Anschauen war sehr emotional, so lagen wir uns am Ende alle weinend in den Armen. Ja man kann sagen, wir haben unsere Familie am anderen Ende der Welt um einige Personen erweitert.


Gruppenbild mit Fiona, Greg und natürlich (wie auf fast jedem Bild) Lachie





Am Samstag war es dann soweit. Wir packten unseren Van endgültig zusammen. Zuerst verabschiedeten wir uns von unserer Gastfamilie, dann von den Kollegen in der Pizzeria (und hatten eine sehr leckere letzte Pizza), bei Flos Chef und schlussendlich bei unseren letzten Gastgebern, den Grosseltern. Und weil Tschüss sagen immer so schwer ist, verliessen wir Barwon Heads/Ocean Grove auch erst gegen 23 Uhr. Naja war ja zum Glück nur eine Stunde Fahrt zum ersten Schlafplatz.

Goodbye Ocean Grove. Thanks for being such a great home for the last few months! 
Goodbye Collier family. 
Thank you for becoming our australian family and all the moments we could share together. 
We love you all. ♥



(Doch der Abschied sollte nicht für immer sein, doch was uns die folgenden Wochen passierte, erfahrt ihr in den nächsten Einträgen). 

Kommentare

Andere interessante Geschichten

#33 Immer die selben Gesichter - Woche 19 bis 20

Wo waren wir stehen geblieben...? Ach ja richtig, am 31.05 erreichten wir Denham - Shark Bay- und treffen auf die Colliers. Die nächsten Tage verbrachten wir gemeinsam auf einem Campingplatz fast direkt am Wasser. Wir Angelten, gingen auf ein Hüpfkissen, spielten viele Spiele, kuschelten, spielten Haarsalon, bauten Lego, malten und guckten Filme mit den Kindern bevor es ins Bett ging. Nachdem sie im Bett waren verbrachten wir die Abende mit Sim und Jade, mit quatschen und Karten zu spielen. Also quasi alles wie immer.  Am 4. Juni ging es für uns weiter. Nach fast 5 Stunden Fahrt trafen wir uns mit Mick, dem Farmer, in Lucky Bay an seinem kleinen Ferien-Strand-H ü ttchen. Dort verbrachten wir einige Tage mit ihm und Hund Freddy. Wir fuhren den Strand entlang und durch die Dünen. Wir gingen Kajak fahren und surfen, Bodyboarden, Fischen und Sandboarden. Nach jedem ereignisreichen Tag verbrachten wir die Abende am Feuer, lauschten Micks Musik, grillten, und erzählten viel....

#12 Hoher Besuch

Hallo und herzlich Willkommen zurück, Nach 4 Monaten Arbeit steht bei uns nun erst einmal “Urlaub” an und zwar fuer ganze 4 Wochen. Dazu haben wir extra Sarahs Eltern Isabel und Andreas einfliegen lassen, welche am 15.01.2020 um 15:45 Uhr am Melbourner Flughafen in Australien angekommen sind.  Da man nach einem solchen Flug natürlich nicht gleich los legen kann, sondern erst einmal den Jetlag verarbeiten und zu Kräften kommen muss, waren die ersten zwei Tage recht unspektakulaer. Sarah ist Mittwoch, Donnerstag und Freitag noch zur Arbeit in die Pizzeria gegangen und hat immer ein leckeres Abendessen mitgebracht.  Ausserdem haben wir alle in Teamarbeit das Haus unserer Gastfamilie auf Hochglanz gebracht, da diese seit drei Wochen im Urlaub war und wir so das Haus fuer uns alleine zur Verfügung hatten. Natürlich haben wir auch den Süßen Haushund Harry nicht vernachlässigt, sondern immer schön mit ihm gespielt, sogar ein Ausflug an den Strand hat Sarah mit ih...

#30 Zwischen Zyklonen und "Bewerbungsgesprächen" - Woche 11 bis 12

Wir schreiben den 11.04.2021 - der Tag an dem drei Zyklone zusammentreffen und als ein riesiger Sturm über die Westküste fegen. Da wir davon ausgehen, dass die wenigsten von euch bereits einen Zyklon miterlebt haben, folgt hier für euch ein Bericht der Wetter- und unserer Gefühlslage an diesem Tag. Ein Zyklon ist ein Wirbelsturm, der zusätzlich zum Wind noch extreme Regenfälle mitbringt. Er ist deutlich breiter als ein Tornado (ca. 40 km), dadurch kommt es dabei nicht zu einem "Saugeffekt", sondern im Grunde nur zu einem Wind der alle paar Minuten die Richtung verändert.  Am Morgen war es ruhig. Der Wind, der die Tage zuvor  durchgängig da war, war verschwunden. Wort wörtlich die Ruhe vor der Sturm. Echt ein wenig furchteinflößend, obwohl es zu diesem Moment kaum vorstellbar war, dass in wenigen Stunden Windgeschwindigkeiten von 190 km/h herrschen sollten. Alle unsere Vorbereitungen waren am Tag zuvor abgeschlossen wurden, somit blieb uns nichts anderes ü...